Vorteil Clubheim – Alle Infos, Fragen & Antworten zur Zukunft des Vereinsheims

Nach dem Start des Clubhaus-Projekts im März dieses Jahres ist einiges passiert. Was genau, darüber wollen wir Euch hier fortlaufend informieren und beginnen damit, eure drängendsten Fragen sowie die ersten Etappen in einem Q&A zusammenzufassen.

Schaut gerne regelmäßig hier vorbei und holt euch immer die aktuellsten Infos. Denn ohne Euch geht es nicht! Wir brauchen in den nächsten Monaten Eure Unterstützung und Zustimmung bei den weiteren Schritten zur Clubhaus-Modernisierung!

Euer Clubhaus-Projektteam und der Vorstand des TCE

Das Clubhaus verursacht in seinem jetzigen Zustand zunehmenden zeitlichen und finanziellen Aufwand für Instandhaltung und Reparaturen. Und obwohl superengagierte Ehrenamtliche viel Freizeit und Leidenschaft investieren wird es immer schwieriger, den Status Quo des Clubhauses zu erhalten. Betroffen sind vor allem die sanitären Anlagen sowie die Gastronomie, die ein Kernelement des Clubheims darstellt und durch die veraltete und sehr beengte Raum- und Infrastruktur inzwischen deutlich erschwert ist. Insgesamt liegt das Gebäude deutlich unterhalb des Standards anderer Tennis-Vereinshäuser im Umkreis. Die Club-Verantwortlichen sind sich daher einig, dass ein „Ach, geht doch noch“ dauerhaft keine Lösung sein kann und haben deshalb das Projekt Clubhaus ins Leben gerufen.

Seit März 2022 arbeitet das Projektteam, bestehend aus einem repräsentativen Querschnitt der Mitgliederstruktur, an unterschiedlichen Konzepten für die Clubhauserneuerung. Das Finanzteam lotet dabei die finanziellen Möglichkeiten aus, im Kreativteam werden Bedarfe ermittelt sowie Ideen und Konzepte für deren Umsetzbarkeit zusammengetragen. Vorstand und Projektleitung haben sich bereits während der KommEnergie Juniors mit dem Gemeinderat auf der Anlage zur Ortsbegehung getroffen. Über die Notwendigkeit einer wie auch immer gearteten Erneuerung herrschte Konsens. Für den Verein ist das ein gutes Zeichen und wichtig für die Gesamtplanung. Außerdem wurde Architekten mit einer ersten Sondierung der Möglichkeiten beauftragt.

Das Projekt betreut Ines Winklharrer federführend.

Das Finanzteam besteht hauptsächlich aus Gerd Schubert und Jörg Schneider. Die beiden haben kaufmännische Erfahrung und deshalb die Budgetplanung fest im Blick.

Im Kreativteam diskutieren Thomas Caspari, Christian Schönauer, Stefan Krebs, Michael Heintz, Gerd Schubert, Christoph Möllers, Frank Kaiser und Patti Grittner über mögliche Modernisierungsmaßnahmen.

Simone Schnell ist für die Kommunikation verantwortlich, Gertrud Merkert bildet das Bindeglied zur Gemeinde.

Das Finanzteam berechnet und prüft unabhängig vom Vorstand die finanzielle Tragfähigkeit des TCE über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren. Die möglichen Alternativen zur Erneuerung des Clubhauses sollen anschließend mit den zu erwartenden Kosten abgeglichen werden. Zudem prüft das Team Fördermöglichkeiten.  

 

Hier die Kernpunkte:

  • Umfang der zu erneuernden Sanitäranlagen
  • Aufwand für Ehrenamtliche zur Erhaltung des Status Quo
  • Attraktivität des Restaurantbetriebs (Arbeitsbereich Küche und Lage)
  • Konsolidierung Winter- und Sommerstandort des Restaurants
  • Energetisch zukunftsgerichtet
  • Anpassung Flächenerfordernisse des Clubhauses an die Mitgliederzahl, sportliche Bedürfnisse (zB. Aufwärmen während der Hallensaison) sowie Austragungsort renommierter Turniere (wichtige Einnahmequelle)
  • Raum für zusätzliche Tennisplätze
  • Möglichkeit einer Modularbauweise bzw. schrittweise Erweiterung in einem zeitlich definierten Zeitraum
 

Nach sehr engagierten und lebhaften Diskussionen und nach Abwägung von mehr als zehn Standort- und Konzeptalternativen mit und ohne Vorstand liegen folgende Optionen auf dem Tisch:

  • Sanierung super light: Alles bleibt wie es ist, einzig die drängendsten Reparaturen werden, wie bisher auch, nach der Sommersaison durchgeführt
  • Kernsanierung: Bestehendes Gebäude wird komplett neu gestaltet. Neue Sanitäranlagen, neues Raumkonzept für mehr Platz in der Küche und im Gastrobereich, Terrasse inklusive Vordach. Reiner Sommerbetrieb bleibt
  • Neubau an gleicher Stelle, mit der Option zur Verschiebung in Richtung Ballwand: Ausgelegt auf Sommer- und Winterbetrieb, ggf. mit Durchgang zur Winterstraße Richtung Halle, komplette Neugestaltung von Raumkonzept und Fensterfronten sowie zusätzlich mit der Option für einen weiteren Platz
  • Alles neu-Konzept – neues Clubhaus an neuem Standort: Platzierung angrenzend an die Winterstraße hinter Platz 9, dadurch Nähe zur Halle, da Sommer- und Winterbetrieb unter einem Dach, Restaurantbetrieb an der Straße

Was die Überlegungen des Projektteams grundsätzlich prägt: Wollen wir den Status Quo beibehalten, selbst wenn die Finanzsituation mehr hergeben würde? Das würde bedeuten, wir reagieren ausschließlich auf anfallende Reparaturen und zementieren den Status Quo. Dadurch gefährden wir die gewohnte Bewirtung aufgrund der ungünstigen Situation, riskieren, dass sich Ehrenamtliche aufgrund des massiv gestiegenen Aufwands aus ihrem Engagement zurückziehen und nehmen uns jegliche Expansion in die Fläche, etwa für einen weiteren Tennis- oder Kleinfeldplatz. Oder wollen wir eine mittel- bis langfristige Lösung, schrittweise ausbaufähig und nachhaltig, mit positiven Effekten für die Bewirtung, engagierten Freiwilligen und der Möglichkeit, neue Mitglieder und aktive Tennisfans zu gewinnen?

 

Hauptsächlich von eurer Entscheidung. Jedes Mitglied kann mitbestimmen, wohin die Reise gehen soll.

Und natürlich vom Geld. Wir arbeiten derzeit mit der Hypothese, dass sich der Verein für einen Um- oder Neubau maximal 1 Million Euro durch Eigen- und Fremdkapital (Kredit) leisten kann.

 

 

Unsere Bewirtung wird von unseren Mitgliedern hochgeschätzt. Spieler anderer Vereine erzählen immer wieder wie sie sich selbst, mit Getränke- und Schokoriegelautomat, selbst versorgen und dass sie uns um unsere Sommerterrasse mit Bewirtung beneiden. Das Clubhaus-Team ist sich einig, auch nach Gesprächen mit vielen Mitgliedern, dass die Gastro ein zentraler Bestandteil unseres Vereinslebens ist. Deshalb ist bei den Überlegungen zum Clubhaus die Bewirtungssituation inkludiert.

 
  • Oktober 2022: Detailliertere, inhaltliche und finanzielle Infos zu den Optionen
  • November 2022: Jahreshauptversammlung mit erster Richtungsentscheidung durch Mitglieder (bitte zahlreich erscheinen!)
  • Frühestens 2025: Beginn Kernsanierung, Neubau an gleicher Stelle sowie Alles neu-Konzept
  • Auch möglich: Zeitliche Verschiebung des Projektbeginns auf einen späteren Zeitpunkt als 2025
 

Schreib uns! Was gefällt dir an unseren Ideen? Was nicht? Haben wir etwas vergessen? Unter der Mailadresse clubheim@tc-eichenau.de kannst du uns jederzeit Feedback geben.