Rekordteilnehmerzahl bei den Senioren – Außenseiterchancen für den TCE?

Die 20. Auflage der Eichenau Open weist neben dem exzellenten Herrenturnier auch ein sehr starkes und ausgeglichenes Herren 30-Tableau auf. Topgesetzt ist Thomas Stempnowski (TC-Blau-Weiß Gräfelfing/LK4), der dieses Jahr schon unseren Shooting Star Luis Kleinschnitz locker mit 6:2 6:2 entzauberte, gefolgt von Markus May (TC Grün-Weiß Gräfelfing/LK4). Nominell die stärkste LK weist Andreas Rückert (TC Rot-Weiß Eschenried/LK3) auf, der jedoch nicht in der Deutschen Rangliste vertreten und daher nur an Nummer 3 gesetzt ist. Für die Eichenauer Jochen Hofferbert und Stefan Krebs dürfte – in verletzungsbedingter Abwesenheit des Titelverteidigers Peter Brandersky – in diesem starken Feld, in dem von 30 Spielern immerhin 17 LK 7 oder besser aufweisen, das Überstehen der ersten Runde bereits einen schönen Erfolg darstellen.

Das Turnier der Herren 40 ist sehr ausgeglichen und mit 29 Teilnehmern ebenfalls sehr zahlreich besetzt. Den Spitzenplatz nimmt hier Peter Ertl (TSV Feldkirchen/LK5) ein, der jedoch beim letzten Turnier etwas schwächelte und zwei unerwartete Niederlagen in Haupt-und Nebenrunde hinnehmen musste. Titelfavorit ist wohl daher Thomas Wagatha (TC Wallerfing-Ramsdorf/LK5).  Im starken Feld befinden sich auch einige Spieler, die von der LK her eindeutig unterbewertet sind, so z.B. Alois Harder (TSC 2010 Krumbach/LK9), der letztes Wochenende beim DTB-Turnier in Neu-Ulm im Finale stand und auch schon LK5 war, dann aber lange Zeit nicht am Turnier-und Punktspielbetrieb teilnahm.

Von den Eichenauern darf Oliver Wagner, dem diesjährigen Oberbayerischen Meister der Herren 45, wohl einiges zugetraut werden, jedoch wäre ausgerechnet Harder ein möglicher Zweitrundengegner. Ulf Henke winkt ein mögliches Match gegen Andreas Hampel (TC Großhesselohe/LK6) und damit die Chance bei einem Sieg in diese LK aufzusteigen, was jedoch kein Zuckerschlecken werden dürfte. Thomas Dobler, Halbfinalist von 2014 und 2015, geht eher mit gedämpften Erwartungen ins Turnier, da er aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung in den letzten Wochen kaum trainieren bzw. schmerzfrei spielen konnte. Thomas Stoever und Josef Gerhardinger haben in ihren Matches Außenseiterchancen und können daher befreit aufspielen und eventuell für eine Überraschung sorgen.