Herren 30 und Herren 40 Eichenau Open: Chancen sind da

Bei all dem Trubel um die dieses Jahr so unglaublich stark besetzte Herren-Konkurrenz sollte man nicht vergessen, dass auch die Herren 30 und Herren 40 aktiv sein werden. Bei beiden Konkurrenzen werden auch die Eichenauer stark vertreten sein.

Bei den Herren 40 haben wir gleich zwei Gesetzte aufzuweisen. An Position drei ist Ulf Henke gesetzt, der aufgrund seines fehlerfreien Sandplatzspieles in den ersten beiden Runden der klare Favorit ist. Erst im Halbfinale würde theoretisch die erste richtige Aufgabe warten. Dort könnte er dann auf den Topgesetzten Gerhard Hemm treffen, der sich letztes Jahr bis in Finale spielte und auch dieses Jahr schon mit dem Sieg in den Schwäbischen Meisterschaften seine spielerische Klasse unter Beweis stellen konnte. Gerhard Hemm müsste auf dem Weg dorthin jedoch erstmal unseren Andreas Olbrich bezwingen, sicherlich keine leichte Aufgabe, nachdem Andreas dieses Jahr schon in die LK 7 aufgestiegen ist und somit vor Selbstvertrauen förmlich platzt.

Doch natürlich haben wir noch weitere Eisen im Feuer. Thomas Hechtl wird es gleich in der ersten Runde mit dem an zwei gesetzten Ulrich Henning zu tun bekommen. Thomas hat dennoch auf jeden Fall gute Chancen, besonders, da Ulrich Henning keine positiven Erinnerungen an die Eichenau Open hat. Letztes Jahr wurde er von Thomas Dobler regelrecht hergespielt.

Apropos Thomas Dobler – natürlich spielt der Turnierkoordinator höchstselbst auch mit. Wird er es mit seiner äußerst filigranen Technik und seinem eleganten Spielstil gepaart mit entsprechenden Soundeffekten wieder bis ins Halbfinale schaffen? Auch wenn die Gegner für ausreichend Ohrenschutz sorgen und somit der Gefahr eines Tinnitus vorbeugen, gegen Thomas wird wohl zunächst kein Kraut gewachsen sein. Im Halbfinale würde er dann vermutlich auf Thomas Hechtl oder Ulrich Henning treffen.

Bei den Herren 30 sind die Rollen jedoch anders verteilt. Die Eichenauer werden die Underdogs sein, was ihnen natürlich mehr liegt. Stefan Krebs hat zuerst eine leichte Aufgabe – wenn für einen 1860er-Fan im Moment irgendetwas leicht sein kann – und könnte anschließend den an zwei gesetzten Patrique Groll herausfordern. Ähnlich gestaltet sich die Auslosung für Jochen Hofferbert. In seinem Auftaktmatch ist er der klare Favorit, danach wird es allerdings gegen den an Position fünf gesetzten Philipp Gruzman schon deutlich schwerer. Der klare Favorit ist und bleibt jedoch der Topgesetzte Mathias Brall. Ob er seiner Favoritenrolle gerecht werden kann, wird man ab Samstag morgen um 10:30 Uhr mitverfolgen können.