Vorbericht Herrenmannschaften 2017

Nachdem die Sommersaison nun mit dem Season Opening erfolgreich eingeläutet wurde, und nur noch die Sonne ein wenig auf sich warten lässt, ist nun ein günstiger Zeitpunkt gekommen, kurz zusammenzufassen, was unsere Mannschaftsspieler diesen Sommer erwartet. Für die Turnierspieler bieten die Oberbayerischen Meisterschaften in Garching und Dachau (28.04.-01.05.) eine erste Gelegenheit, Matchpraxis und Selbstvertrauen zu gewinnen, in der darauffolgenden Woche geht dann auch der reguläre Punktspiele für unsere 31 Mannschaften, davon 17 Erwachsenen- und 14 Jugendmannschafen, los (der TC Eichenau ist der Verein mit der zehntgrößten Anzahl an Mannschaften in ganz Bayern).

Als junges, ehrgeiziges und motiviertes Team geben sich die Herren I natürlich nicht mit dem Aufstieg im Sommer ’16 in die Bezirksliga zufrieden. Noch nie spielte eine Herrenmannschaft des TCE so hoch, die Ansprüche sind allerdings noch höher. Die Hoffnungen auf einen erneuten Aufstieg sind auf jeden Fall berechtigt. Der jugendliche Esprit von Luis Kleinschnitz (LK 1), Hendrik Kalarus und Benni Classen (beide LK 6), komplettiert von der Erfahrung der Altmeister Peter Brandersky (LK 5) und Andi Maier (LK 7) und dem taktischen Geschick von Daniel Classen (LK 7) stellen eine gefährliche Kombination dar, allerdings sind die Gegner dieses Jahr auch von einem anderen Kaliber. Voraussichtlich werden unsere Herren I in praktisch keinem Spiel nominell deutlich im Vorteil sein, insbesondere die zweiten Mannschaften von Eschenried und Wolfratshausen haben enorm starke Spieler in ihren Reihen. Gelegenheiten zum Anfeuern auf der heimischen Anlage gibt es am 28.05. (vs. SV Planegg-Krailing), am 25.06 (vs. TC Penzberg) und am 09.07. (vs. SC Riessersee Garmisch-Partenkirchen).

Ähnliches lässt sich über die zweite Herrenmannschaft sagen. Auch die Herren II waren vergangenen Sommer aufgestiegen und spielen nun in der BK 2. Aber auch hier ist das klare Ziel der erneute Aufstieg. Wie in allen Herrenmannschaften werden wir gemischt mit jüngeren und älteren Spielern antreten, aber das Ziel ist, dass neben dem sportlichen Erfolg auch an jedem Spieltag eine Ausgewogenheit gegeben ist, sodass alle Spieler gleichaltrige Teamkollegen dabei haben. Im Gegensatz zur ersten Mannschaft sind die Herren II auch nominell in den meisten Spielen wohl stärker als die Gegner ausgestellt, aber gerade das kann ja schnell zur Falle werden. Wir sind also gespannt. Im Gegensatz dazu sind die Herren III erst einmal in der Findungsphase. Eine vordere Platzierung für das neu angemeldete Team ist natürlich möglich, allerdings steht im Vordergrund, dass alle Spieler entsprechend ihrer Wünsche eingesetzt werden. Daher sind die Herren III nicht in jedem Spiel als Favoriten anzusehen, aber gerade unsere erfahrenen Spieler wie Ralf Reisenauer, Tom Steinherr (der sich aber erst mal von seiner Meniskusverletzung erholen muss, gute Besserung!) oder Florian Prestl dürften hier im Vorteil sein.

Die Herren 30 befinden sich wie im Vorjahr wieder in der Situation, einen sehr kleinen Kader zu haben und sich kaum Ausfälle erlauben zu können. Immerhin stehen dieses Jahr nicht so viele Hochzeiten im Kalender wie noch 2016 – dafür aber eine ganz wichtige 🙂

Diese wurde aber mit den Spielterminen der H30 koordiniert, sodass die große Hochzeits- und Saisonabschlussfeier am letzten Spieltag zusammengelegt werden kann. Wie immer haben die Herren 30 das Potential, aufzusteigen, aber die Bezirksliga hat nun bereits mehrfach die gleiche Situation geboten: Die Herren 30 waren im Rennen um den Aufstieg dabei, ganz gereicht hat es jedoch nicht. Wir sind gespannt, wie sich das Team in diesem Sommer schlägt.

Das dritte Team, das eigentlich einen Durchmarsch geplant hatte, waren die Herren 40 I. Nach dem dreifachen Aufstieg aus der BK1 in die Landesliga soll auch dieses Jahr wieder ein hoher Tabellenplatz erzielt werden. Leider meinte es die Losfee (bzw. die geografische Lage) nicht so gut mit unseren Herren 40: Der SV Wacker Burghausen, der wohl an Position 4 noch mit LK4 auflaufen wird (das würde in der Liga unserer Herrenmannschaft ein absoluter Titelfavorit sein), ist in der gleichen Liga, und auch weitere Teams sind sehr stark. Zudem mussten unglücklicherweise zwei Teams aus der Liga (Hengersberg, Großhesselohe) zurückziehen, sodass unsere Mannschaft nun fast zwingend gegen Burghausen gewinnen muss, da sonst wenige Möglichkeiten für Ausrutscher gegeben sind. Aber wer weiß – das Spiel wurde ja noch nicht gespielt. Die zweite Herren-40-Mannschaft ist ebenfalls in der Findungsphase. Nach dem Auf- und Abstieg der vergangenen beiden Jahre gilt es nun, wieder gute Ergebnisse zu erzielen und die vielen Spieler, die in den vergangenen 1-2 Jahren neu dem Mannschaftsbetrieb beigetreteten waren, weiter zu integrieren. Ähnlich wie bei den beiden Herren-50-Mannschaften sind wir gespannt, wie sich das niederschlägt, da grundsätzlich alles möglich ist.

Einen großen Vorteil haben aber die Herren 50: Durch die neue Regelung, dass Spieler beliebig oft in zwei Altersklassen antreten können, und die Herren 40 I nur noch 5 Partien austragen, könnten sich natürlich neue Optionen für die stärksten H50-Spieler ergeben. Allerdings ist die Liga, wie bereits im Vorjahr, sehr schwer auszurechnen. Ein Aufstieg in die Bezirksliga, der dem Ermessen nach mit etwas Glück in 1-2 Partien bereits 2016 möglich gewesen wäre, würde in diesem Jahr zumindest keine Überraschung darstellen. Mit dem Abstieg dürften die Teams jedoch vermutlich eher nichts zu tun haben.

Schwieriger sieht die Lage bei den Herren 60 und 70 aus. Wie in den Vorjahren auch gibt es einige Verletzungssorgen, die Kaderplanung ist daher etwas unsicherer. Dadurch, dass die Herren 60 allerdings nicht absteigen können, ist der Druck zumindest nicht so groß, auch wenn die Mannschaft durch die Ergebnisse des Vorjahres sehr motiviert ist und in diesem Sommer auch wieder ein festes Training mit unseren Trainern anberaumt hat, um perfekt vorbereitet in die Saison zu gehen. Wir freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison bei den H60 und einige Überraschungen! Und natürlich werden wir sehen, ob Ludwig Frankenberger in diesem Jahr wieder zum Einsatz kommt, falls sich die Personaldecke der H70 als dünn erweisen sollte, und seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr noch einmal toppt – obwohl er ja gar nicht mehr unbedingt Punktspiele machen möchte 😉

Alles in allem haben wir viele hoffnungsvolle Mannschaften, die ambitioniert in die Saison starten. Aber was daraus wird, werden wir erst am 09. Juli endgültig wissen.