Saisonvorschau Damen 2017

Auf die Spiele der Herren- und Jugendmannschaften haben wir ja bereits mit einem Vorbericht eingestimmt. Die erste Partie der Sommersaison (Herren 70) fand bereits heute statt und endete 3:3 Unentschieden. Aber wie sieht es bei unseren Damenteams aus? Wie sind die Perspektiven, die aktuelle Lage und wie ist die Saisonvorbereitung gelaufen?

Den Beginn machen wieder die Damen 00. Nachdem länger überlegt wurde, eine zweite Mannschaft zu melden, hat die Spielerdecke letztlich doch nicht gereicht, um das Risiko einzugehen. Nun wird es zu einer gewissen Mischung zwischen den beiden Teams kommen. Einige Juniorinnen werden zu ihrem Debüt kommen, aber auch viele Damen sind noch dabei. Letztes Jahr wären die Damen um ein Haar als Aufsteiger direkt noch einmal aufgestiegen, letztlich wurde es aber ein guter dritter Platz in der BK1. Mit Alice Radde spielt ein Neuzugang in diesem Sommer an 1, das Ziel ist definitiv, wieder eine gute Rolle in der Liga zu spielen. Ob die Damen wieder in Aufstiegsregionen kommen werden, wird spannend zu beobachten sein, insbesondere auf Grund der vielen Rotationen, aber Chancen bestehen definitiv.

Eine der beiden am höchsten spielenden Damenmannschaften sind die Damen 40. Wie immer in den vergangenen Jahren geht es darum, den Klassenerhalt in der Landesliga lieber früher als später fixieren zu können. Relativ unbemerkt hat es bei den Damen 40 in den letzten 2-3 Jahren einen Generationenwechsel gegeben. Der Kern der Mannschaft von vor einigen Jahren ist nun zu den Damen 50 abgewandert, auch in diesem Jahr ist mit Bianka Hütter eine junge Spielerin dazugekommen, die mit LK13 in den vorderen Positionen agieren wird. Dank der teils doppelten Campvorbereitung vieler Spielerinnen stehen die Chancen auf eine gute Frühform aber recht gut. Die Damen 40 II hingegen werden wohl wieder eine vergleichsweise große Mannschaft sein, viele Spielerinnen zum Einsatz kommen. Daher ist eine Prognose hier immer deutlich schwerer zu treffen.

Ähnlich wie bei den Damen 40 I würde es auch bei den Damen 50 aussehen, wenn nicht pünktlich zum Saisonbeginn einige Verletzungssorgen dazukommen würden. So kam Johanna Prestl angeschlagen aus dem Trip an den Gardasee zurück, und auch einige weitere Spielerinnen fallen wohl vorerst aus. Nach dem Aufstieg in die Super-Bezirksliga ist die Erwartungshaltung daher relativ entspannt, wobei der Kader definitiv die Möglichkeiten hat, für einige positive Nachrichten zu sorgen.

Gespannt sein können wir auf die Damen 65, die ebenfalls eine neue Spielerin in Paula Weinberger-Miller an Position 2 haben. Zwar gibt es auch hier immer wieder Verletzungssorgen, aber Mannschaftsführerin Marlis Domes hofft nach den beiden letzten Jahren, die sportlich etwas schleppend verlaufen waren, in diesem Jahr auf gute Ergebnisse.

Die weiteren Damenmannschaften spielen in Ligen, in denen der Aufstieg und Abstieg nicht möglich ist. Die Damen 55 haben sich in den letzten Jahren stetig bis zur Meisterschaft gesteigert, müssen in diesem Jahr aber auf die bisherige Nummer 1 Monika Kloos verzichten. Daher dürfte es ein wenig spannender als im Vorjahr werden, ob die Mannschaft wieder eine Top 2 Platzierung erzielen kann. Und auch die Damen 50 II sind immer unberechenbar, hier hängt es stark davon ab, wie die Mannschaft und gerade die Gegnerinnen im Vergleich zur Meldeliste auflaufen werden.

Insgesamt sind vermutlich die Damen 50 I das Team mit den größten Aufstiegschancen, konkrete Abstiegsgefahr ist vor Saisonbeginn noch nicht auszumachen. Wir dürfen gespannt sein, ab Samstag sind unsere Damenteams im Einsatz.