Drei Fragen an Mardjan Aust und Henry Wäsch – „Der Kampfgeist der Kinder ist das Schönste“

geschrieben von Bettina Keppler.

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Tsitsipas siegt knapp vor Osaka! Wer Ende Juli 2021 die TCE-Jugendclubmeisterschaften verfolgte, staunte nicht schlecht über die internationale Tennisprominenz, die sich auf der Anlage tummelte. (Noch) nicht ganz so bekannt und erfolgreich, doch ausgestattet mit mindestens ebenso viel Herzblut und Sportgeist, kämpften tatsächlich damals aber unsere TCE-Youngster darum, wer die Besten unter den Jüngsten sind. Heuer finden die „JCM“ vom 22.-24. Juli 2022 statt und werden, wie im vergangenen Jahr, von unseren Jugendwarten Mardjan Hadjian-Aust und Henry Wäsch organisiert. Auf was es den beiden dabei ankommt? Wir haben nachgefragt!

Ihr beide engagiert Euch sehr intensiv für die Jugendarbeit. Was macht Euch dabei besondere Freude? 

Mardjan: Die Kommunikation zwischen Tennisschule, Eltern und der Jugend zu stärken und die Kinder für den Tennissport zu motivieren, ist eine tolle Aufgabe. Besonderen Spaß macht mir dabei, die Jugend zu erleben, wie sie am Tennisplatz lachen, Kontakte knüpfen und sich gegenseitig motivieren, um ein Spiel zu gewinnen. Also, den Kampfgeist der Kinder finde ich am schönsten!

Aktuell spielen knapp 300 Kinder und Jugendliche beim TCE Tennis. Welchen Stellenwert haben die kleinen und etwas größeren Tennis-Fans für den Verein und welche Ziele verfolgt Ihr mit Eurer Arbeit?

Mardjan: Die Jugendförderung ist ein Herzstück unseres Vereinslebens! Mit professionellen Aufbau- und Förderkonzepten sowie viel Spaß am Spiel und am Sport wollen wir die Jüngsten step by step für das Tennis begeistern, ihre Talente fördern und sie, bei entsprechendem Wunsch, behutsam an das leistungsorientierte Tennis heranführen. Wichtig ist für uns, das lernpartnerschaftliche Üben in der Gruppe, um die Grundlagenausbildung so zu vermitteln, dass Spaß und Freude am Tennisspiel entstehen. Kurz: Spielerisch begeistern und Talente fördern! Insgesamt ist es unser Ziel, die Jugend zusammen bringen, viele Veranstaltungen zu organisieren, damit die Jugend auch sich privat trifft und sich kennenlernt!

Die Jugendclubmeisterschaften sind ein echter saisonaler Meilenstein für die Jugendlichen und im vergangenen Jahr wurde erstmals ein neues Turnierkonzept umgesetzt. Auf was kommt es dabei an und wie wurde es angenommen?

Henry: Das Konzept stellt vor allem den mannschaftlichen Gedanken und den Zusammenhalt der verschiedenen Altersklassen in den Vordergrund. Gespielt wird vorrangig jeweils gegen gleichaltrige Spieler*innen. Es werden Einzel-, Doppel- und Mixed-Spiele in zwei Leistungsstufen, also Mannschafts- und Freizeitspieler*innen, ausgetragen. Wir wollen so Kinder und Jugendliche in den Altersklassen U8, U9, U10, U12, jeweils Jungs und Mädchen gemischt, sowie U15, U18, hier Jungs und Mädchen getrennt, zum Mitspielen bewegen. Im vergangenen Jahr ist uns das mehr als gelungenen. Obgleich das Turnier am ersten Ferientag startete, war es atmosphärisch geprägt von Begeisterung und Freude. Alle Spieler*innen haben großartige Matches mit spannenden Ballwechseln gezeigt und für eine tolle Stimmung gesorgt.

Wie viele Teilnehmer*innen gehen heuer an den Start und was ist Euch beiden wichtig? 

Henry: Wir wollen möglichst viele Spieler*innen begeistern! Aktuell gehen wir von 100 Jugendlichen aus, die an dem Turnier teilnehmen und die vor allem Spaß haben sollen. Dazu stellen wir den Kindern die gesamte Anlage an einem Wochenende zur Verfügung! Sie sollen nicht nur den Tennisplatz, sondern auch das Clubhaus und die kompletten Außenanlagen nutzen dürfen.

Mardjan: Ja, und wichtig ist uns auch, dass wir den Zusammenhalt im Tennisverein Altersklassen übergreifend fördern und gerade für Freizeitspieler*innen wollen wir eine Brücke vom Training hin zu Tennismatches anbieten. Aber vor allem, und wie Henry schon sagte, geht es vor allem darum, viel Spaß zu haben!