Generations-Cup 2020 endet mit Favoritensieg

geschrieben von Rainer Knöllinger

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Nachdem sich die morgendlichen Regenwolken verzogen hatten, konnte der diesjährige Generations-Cup des TCE am 26. Juli, um 12.00 Uhr, pünktlich beginnen. Unter den wachsamen Augen von Chef-Organisatorin Mardjan Hadjian-Aust wurde sowohl streng auf die Einhaltung des behördlich vorgegebenen Mindestabstands von 1,5 Metern, als auch auf das Mindestalters-Abstandsgebot von 20 Jahren bei den gemischten Doppeln geachtet. 10 Doppelpaare hatten sich im Vorfeld in die Meldelisten eingetragen und gingen zur High-Noon-Zeit auch vollzählig an den Start.

Als favorisiertes Team galten für viele Frank Kaiser, der sich in den vorangegangenen Wochen bei diversen Cola-Lights auf der Tennis-Terrasse ausgeruht hatte, mit seiner Tochter Gulia. Zu den Geheimfavoriten zählte Verena Knöllinger, die sich kurzfristig von ihrer Stammtrainer-Crew getrennt hatte und nun erstmals mit ihrem neuen Privat-Coach Morten Wäsch antrat. Den ranghöchsten Partner aber hatte sich Mardjan geschnappt. Sie stand mit ihrem Sohn, dem amtierenden oberbayerischen Meister, Arian, auf dem Platz. Auch Katrin Bayerke hatte sich mit Julian Brümmer einen starken Mann an ihre Seite geholt. Als eines der echten Familiendoppel gingen Rainer und Paula Bayerke an den Start.  Bereits in der ersten Runde gab es auf dem Center-Court eine ganz enge Partie. Henry “The Wall” Wäsch trat dort mit Lina Bayerke gegen Yingjie Schreiber und Maxi Fink an. Sportlich ließ auch das für die Fachleute interessante und erst kurz vor Meldeschluss fixierte Doppel Marco Brümmer und Carlotta Schnell mit einem Sieg im ersten Match aufhorchen. Ebenfalls erfolgreich mit einem Sieg starteten Alexander Fink mit Tochter Marie als weiteres reines Familiendoppel in den den diesjährigen Generations-Cup.  Und auch Kathrin Wäsch  zusammen mit Partner Paul Hesse hatten nach der ersten Runde bereits einen Sieg auf ihr Konto verbucht. Aufgrund der Ausgeglichenheit der Paarungen, hielt der diesjährige Generations-Cup einige Überraschungen bereit und blieb bis zum Schluss, als alle Spiele und Punkte ausgewertet waren, höchst spannend.

Am Ende eines langen und für die Teilnehmer kräftezehrenden Tennistages, hatte sich dann doch das favorisierte Kaiser-Doppel klar durchgesetzt. Beim gemütlich-fröhlichen Ausklang auf Waseems-Tennisterrasse wurden die Sieger, sowie das zweit- und drittplatzierte Doppel, Yingjie/Max bzw. Verena/Morten, von Mardjan geehrt und von allen gebührend gewürdigt und gefeiert.

Der größte oder besser gesagt höchste Teilnehmer, Henry Wäsch, zog zum Abschluss des Tages das Fazit: “Ein toller Tag mit jeder Menge Spaß für alle! Trotzdem mit dem gewissen Ehrgeiz, aber ohne Verbissenheit. So sieht aktiv gelebter Freizeitsport im Verein für mich aus.”