17. Spieltag Winterrunde

Herren 40 I

TC Eichenau I – TV Dürnbach 11:3

geschrieben von Thomas Briel:

Die Weichen auf Landesliga-Gruppensieg sind gestellt. Ist die TCE H40 I noch aufzuhalten? Darf Dobler eine bedeutungsschwangere Urkunde nach oben halten? Oder wird er wie Andreas Kümmert auf den Sieg verzichten? Fragen über Fragen. Ein Spielbericht.

An 1 stellte Ulf Henke seine Kämpfer- und Läufer-Qualitäten in einem hochklassigen Match erneut unter Beweis. Gegen einen unangenehmen Serve-Volley-geiler-Stop-geht-immer-Gegner, der auch die Eichenauer Tennis-Puristen durch Zauberhandbälle ein ums andere Mal zu Szenen-Applaus hinriss, konnte Herr Superwadl nach 1:4 Rückstand im ersten Satz den Spieß noch umdrehen. God save the Beinarbeit. Mit einigen stark erlaufenen Stops und überragenden Rückhand-Passierbällen wurde der Wille des Kontrahenten gebrochen. Das Ergebnis waren 5 Spiele in Folge und der erste Satz mit 6:4. Der sympathische Gegner (so eine Andi Dümig-Version von Dürnbach) war im zweiten Satz dann etwas außer Atem und ergab sich stilvoll seinem Schicksal – 6:2. Damit konnte Ulf sich auch für 2016 die LK7 sichern. Well done Dorfeinser.

An 2 war Thomas Briel aufgrund seiner bescheidenen Return-Fähigkeiten und eines stark aufschlagenden Gegners mal wieder mit der generellen Frage über Sinn und Zweck des Tennisspielens an sich beschäftigt und überreichte – ohne Lächeln beim Auszahlen – den ersten Satz mit 2:6. Im zweiten gelang sofort das erste Break und schon keimte Hoffnung auf die erklärte Lieblingsdisziplin Match-Tiebreak auf. 6:2 und scho samma wieda dabei. In besagtem Match-Tiebreak lieferten sich zwei grandiose Spezialisten einen harten Kampf um die Krone des Doppelfehlerkönigs – von 6:6 bis 8:8 sogar 4x durchgehend. Doch selbst bei zwei Blinden muss einer den Weg finden. 10:8 für Eichenau, Mund abgewischt.

An 3 spielte Thomas Hechtl souveränes Thomas Hechtl-Tennis. Wieso Fehler machen, wenn der Gegner das für mich tun kann? 6:0, 6:1 – da bleibt wenig Raum für schmückende Worte, sauber runtergespielt. Wie mit die 8 Laufenden kann da nix schief gehen. LK11 ist für Thomas auch nicht mehr der Maßstab.

An 4 spielte Starkbier-Jakob – Ikone des Löwenbräukellers – seine Hallen-Qualitäten aus („Hauptsache schnell“) und wurde zum Triumphator. Die unliebsamen Mieter Hopfen, Malz und Gerste wurden vom kräftigen Körper zeitnah ausgeschwitzt. Am Ende stand ein ungefährdeter 6:3, 6:2 Sieg gegen den eine LK höher eingestuften Gegner. An dieser Stelle einen Gruß an den Herrn Olbrich: Wer trinkt, kann auch gewinnen. Damit hat Kitchen-Jake bereits ebenfalls die LK gehalten.

Die damit bedeutungslosen Doppel wurden im Match-Tiebreak Modus gespielt und brüderlich geteilt. Am Ende stand ein 11:3 für Eichenau und mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen Thalkirchen ist uns der Landesliga-Sieg nicht mehr zu nehmen. Was dann auch bedeutet, dass Herr Dobler sich die heiß ersehnte Urkunde bei der BTV-Siegerehrung abholen darf. Wobei der Rahmen der Veranstaltung Grund zu einem gepflegten H40 Gesamtausflug geben könnte, da auch die H40 II noch in engerer Urkundenauswahl steht. Wieso nicht eine geschmeidige Auswärtsfahrt nach Karlsfeld mit Oberstudienrat D.? 🙂